Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen wir uns mit den Kindern auf Fahrrädern vor der Festhalle.
Die Räder wurden geprüft und hier und da noch eine Schraube nachgezogen.
Dann ging es los: zum Feuerwehrhaus, Hestlichweg und an der Adolf-Kußmaul-Schule vorbei.
Scherben auf dem Weg wurden vorsichtig umfahren.
Durch landwirtschaftlich genutzten Flächen, und eine Beregnung, die zum duschen einlud,
ging es in den Wald zur Dicken Eiche. Beeindruckend ragt ihr inzwischen kahles Geäst weit über die anderen Baumwipfel hinaus.
Manche Tierarten, können nur in solchen alten Bäumen leben.
Entlang der Heglach ging es bis zu den Brücken über Heglach und „alte Bach“. Dort konnte man Fische in der Heglach beobachten.
Eine Pause an der Hirschgrabenhütte war sehr willkommen.
Das nächste Ziel, das Galgengrabenwehr, leitet das Wasser über die Wehrmauern ins Tiefgestade.
An diesem Wehr wurde früher das Wasser mit seiner begehrten nährstoffreichen Fracht für die Wiesenwässerung und zur Düngung der Wiesen zwischen den Landbesitzern aufgeteilt, was zu so manchen Streitigkeiten führte.
Um herauszufinden, was das Gewässer so bietet, ging es mit Sieb und Eimer ausgerüstet ins Wasser.
Wasserläufer und Rückenschwimmer an der Wasseroberfläche waren schnell entdeckt.
Das Stöbern im Schlamm und am Bewuchs des Bachrandes wurde durch interessante Funde belohnt.
Neben kleinen Muscheln, Schnecken, Köcherfliegenlarven, Bachflohkrebsen, zählten eine große Eintagsfliegenlarve und junge Flusskrebse zur Beute.
Nachdem alle Tiere ausgiebig betrachten waren, wurden sie wieder vorsichtig zurück in den Bach entlassen.
Dann hieß es, die Füße abtrocknen, alles wieder einpacken und los zum CVJM-Plätzle.
Hier konnten sich die Kinder bei Spielen austoben. Hunger wurde durch Pizza und Wassermelone gestillt.
Viel zu schnell war es an der Zeit für den Heimweg, zurück zur Festhalle.
