BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN    
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 GRABEN-NEUDORF    
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Wahlprogramm Kommunalwahl 2014  
  
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  • Für ein soziales Graben-Neudorf

    • Soziale Teilhabe
      Die Gemeinde hat nach unserer überzeugung auch die Funktion, den Bürgern Sozialberatung vor Ort anzubieten. In schwierigen Lebenssituationen nicht sofort in die Kreisstadt fahren zu müssen, kann Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu Sozialleistungen erleichtern, insbesondere Seniorinnen und Senioren könnten davon profitieren. Wir werden uns dafür einsetzen, dass im Rathaus eine entsprechende Vermittlungsstelle geschaffen wird, die Sozialberatung leisten kann.

    • Mehr Engagement fürs Gemeinwohl
      Graben-Neudorf muss eine Gemeinde sein, in der alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Daher setzen wir Grünen uns dafür ein, dass der neu eingeführte Sozialpass noch mehr Möglichkeiten bietet als bisher. So fordern wir, dass auch gering verdienende Erwachsene oder Senioren, die von einer Minirente leben müssen, durch diesen Sozialpass verbilligten Zugang zum Freibad, zur Gemeindebibliothek oder zu anderen kulturellen Veranstaltungen haben sollten. Auch sollte die Gemeinde Graben-Neudorf der Sozialregion Karlsruhe beitreten, der zum Beispiel auch Stutensee angehört. Dadurch würden sich weitere Chancen und Möglichkeiten der Teilhabe für den genannten Personenkreis ergeben

    • Schulen
      Wir Grünen setzen uns dafür ein die neue Gemeinschaftsschule attraktiv für alle Schülerinnen und Schüler bis Sekundarstufe I zu gestalten. Durch die Einrichtung der Gemeinschaftsschule ab dem nächsten Schuljahr ist der Bestand einer weiterführenden Schule in Graben-Neudorf vorerst gesichert. Mit dem Auswechseln des Türschildes ist es aber nicht getan. Wir Grünen wünschen uns, dass alle Fraktionen in den nächsten Jahren die neue Schulart unterstützen und die benötigten Lernvoraussetzungen geschaffen werden

  • Für ein ökologisches Graben-Neudorf

    • Ausgleichsflächen schaffen und kartieren
      Der Durch das neue Gewerbegebiet im Kammerforst wird Wald von über 10 Hektar zerstört. Wir Grünen werden uns dafür einsetzen, dass an anderer Stelle auf der Gemarkung möglichst bald neuer Wald in genau derselben Größenordnung entsteht. Außerdem fordern wir Grüne, dass durch ein öffentlich zugängliches Ausgleichsflächenkataster transparent gemacht wird, welche überbaute Fläche durch welche Maßnahme an welchem Ort ausgeglichen wurde.

    • Mikroklima verbessern
      Bei Straßensanierungen können beispielsweise zusätzliche Pflanzinseln mit Bäumen und Büschen geschaffen werden. Diese wirken sich nicht nur positiv für die Natur aus, sondern auch auf das Ortsbild und das Mikroklima. Ebenso muss bei den entstehenden Neubaugebieten darauf geachtet werden, dass unnötige Versiegelungen vermieden werden

    • Gewässerschutz und Biotopvernetzung
      Auch der Schutz unserer Gewässer ist uns Grünen ein großes Anliegen. Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass entlang von Bächen und Seen ein möglichst breiter Schutzstreifen geschaffen wird. Nur so kann verhindert werden, dass Schadstoffe ins Wasser gelangen.Schließlich sollte die Gemeinde ernsthaft beginnen, die vorliegenden Konzepte für eine wirksame Vernetzung der Biotope in Graben-Neudorf zu aktualisieren und umzusetzen. Die Pläne liegen seit vielen Jahren vor, aber realisiert wurde bisher leider fast nichts, obwohl im Gemeindehaushalt die nötigen Mittel bereit standen.

    • Achtsamkeit beim Flächenverbrauch
      Wir Grünen wollen keine neuen Freiflächen erschließen! Vorrang hat das Baugebiet Mitte Ost IV, sowie eine maßvolle innerörtliche Verdichtung.Das gesamte überbaute Gebiet der Gemeinde sollte mit qualifizierten Bebauungsplänen überzogen werden. Qualifiziert heißt für uns maßvoll verdichten, harmonisches Eingliedern in die Umgebungsbebauung, Grünzonen einplanen und die Bedürfnisse junger Familien und älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger berücksichtigen. Der Bau von Mehrgenerationenhäusern ist von Seiten der Gemeinde zu fördern. Gerade diese Wohnform kann dazu beitragen Alt und Jung einander näher zu bringen. Beide können im Zusammenleben voneinander profitieren, vor allem aber profitiert das Gemeinwesen. Unser Boden ist nicht vermehrbar.

  • Mehr Einsatz für die Energiewende

      Die Grünen werden sich in den nächsten Jahren dafür einsetzen, dass auch in der Umweltpolitik der Gemeinde Graben-Neudorf ein Kurswechsel erfolgt.

    • Energie
      Die Energiewende muss auch in Graben-Neudorf stattfinden. Das heißt: Versorgung mit erneuerbaren Energien, möglichst schneller Ausstieg aus Kohle- und Atomstrom. Die Gemeinde könnte hier eine Vorbildfunktion übernehmen, indem sie Ihre Einrichtungen nur noch durch Strom aus regenerativen Energiequellen versorgen lässt.  Die Kürzung der Förderung für Photovoltaikanlagen im letzten Haushalt war ein Schritt in die falsche Richtung. Wir Grüne werden uns dafür einsetzen, dass auch Solarstrom wieder gefördert wird. Großen Wert werden wir auch darauf legen, dass in Graben-Neudorf Energie in Zukunft sparsamer und effizienter genutzt wird. Auch hier sollte die Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und Bürger bei Investitionen in diesem Bereich fördern.

    • Verkehr
      Noch immer ist der massive Autoverkehr in der Gemeinde ein ernsthaftes Problem. Daher ist es dringend erforderlich, dass Fußgänger und Fahrrad-Verkehr stärker gefördert werden. Zusätzliche Radwege und Fahrradstreifen an den stark befahrenen Straßenabschnitten müssen angedacht, geplant und realisiert werden. Auch die Ausweitung von 30-km-Zonen zum Schutz der Kinder im Bereich von Schulwegen, ist eines unserer Anliegen.

  • Graben-Neudorf fit für den demografischen Wandel machen

      In den nächsten Jahren wird der Altersdurchschnitt der Graben-Neudorfer Bevölkerung deutlich ansteigen. Daraus ergibt sich für uns Grüne ein wichtiges Ziel Alle Graben-Neudorfer sollen bis ins hohe Alter soweit wie möglich eigenständig und selbstbestimmt ihr Leben führen können.

    • Attraktives Leben in den Ortskernen statt Einsamkeit am Ortsrand
      Die Gemeinde muss sich in den nächsten Jahren auf den Erhalt der Ortskerne konzentrieren. Es ist dringend notwendig, dass die heutige Infrastruktur erhalten bleibt. Nur in einem solchen Umfeld kann die Nahversorgung mit Einzelhandelsgeschäften gesichert werden. Leere und zerfallene Häuser dürfen nicht das Bild der Ortskerne prägen In den Baugebieten an den Ortsrändern wird sich auch in Zukunft kein Einzelhandel etablieren. Daher sind wir gegen die Planung von neuen, abgelegenen Baugebieten wie „Hestlich“ oder die Südseite der Spöcker Straße !

    • Infrastruktur für die ältere Bevölkerung
      Eine gute medizinische Versorgung vor Ort  ist für Senioren besonders wichtig! Die Gemeinde Graben-Neudorf muss hierfür die entsprechenden Rahmenbedingungen setzen! Die Schaffung von Räumlichkeiten, in denen sich Ärzte verschiedener Fachrichtungen niederlassen können, gehört ebenso dazu wie der Ausbau des Betreuten Wohnens in unserer Gemeinde. Auch neue Mobilitätskonzepte müssen in den nächsten Jahren angegangen werden. Von einem kleinen Pendelbus bis zu einer Mitfahrzentrale mit angeschlossener Dienstleistungsbörse müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden. Ziel muss es sein, auch im hohen Alter ohne Auto und Fahrrad in Graben-Neudorf mobil bleiben zu können !

  • Für mehr Bürgerbeteiligung in Graben-Neudorf

      Die Gemeindeverwaltung darf kein UFO sein, das irgendwo oben und weit entfernt von den Bürgerinnen und Bürgern schwebt. Stattdessen müssen die Verwaltungsabläufe und Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sein. Bürgerversammlungen sollten in Graben-Neudorf standardmäßig lange vor größeren Entscheidungen stattfinden. Nur hier können Bürger öffentlich mit der Verwaltung einigermaßen auf Augenhöhe über die Entwicklungen im Ort diskutieren und ihre Meinungen einbringen. Darüber hinaus sollte die Gemeinde die vielen Möglichkeiten des Internets und der sozialen Netzwerke nutzen. Darüber kann schnell informiert werden.

    • Bürgerschaftliches Engagement
      Die Gemeinde muss bürgerschaftliche Engagement fördern bzw. organisieren. Vom Anregen einer allgemeinen Gemarkungsputzete bis zum Einrichten eines Aktivbüros.ist hier Unterstützung gefragt. In vielen Nachbargemeinden haben sich Dienstleistungsbörsen bestens bewährt. Hier können Bürger Dienstleistungen anbieten oder nachfragen. Bezahlt wird über ein Dienstleistungssystem.



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