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Baugebiet Hestlich

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Mit heißer Nadel gestrickt...

Die Wünsche eines ortsansässigen Betriebes nach einer zweiten Zufahrt für das Betriebsgelände in Verbindung mit der Notwendigkeit der Sanierung der Pfinzbrücke in der Sofienstraße führten dazu, dass die Pläne für das Baugebiet "Hestlich" wieder aus der Schublade geholt wurden.
Hestlich, damals im Hinblick auf einen geplanten Haltepunkt Süd angedacht, hatte durch den Verzicht der Bahn auf diesen Haltepunkt an Sinn eingebüßt.
Die jetzt als Gemeinderatsbeschluss vorliegende Trasse einer Zufahrtsstraße für Geholit und Wiemer plus Baugebiet Hestlich ist nicht die Wunschlösung der Grünen, bietet aber die Chance Schwerlastverkehr aus dem Ortskern Graben zu verbannen. Diesen Aspekt begrüßen wir ausdrücklich.
Die in diesem Zusammenhang aufkeimende Idee die Zusammenführung zweier Kreisstraßen für eine bahnparallele zweite Pfinzquerung zu nutzen wurde mit heißer Nadel gestrickt und mit dem Zuckerbrot Zuschüsse gespickt.

Folgende Gründe haben uns dazu bewogen uns gegen eine bahnparallele Verbindung der beiden Kreisstraßen, sowie gegen das Baugebiet Hestlich auszusprechen:

1. Bauherren "Hestlich" finanzieren Firmenzufahrt
Das Baugebiet, das wir gerne in der Schublade gelassen hätten, wird zur Mit-Finanzierung der Firmenzufahrt missbraucht.

2. Ortskernaufwertung contra immer neue Baugebiete
Die Aufwertung der Ortskerne durch die Ansiedelung junger Familien in Häusern innerhalb der Ortskerne wird durch neue Baugebiete erschwert. Wir befürchten das Ausbluten der innerörtlichen Bausubstanz und erhebliche Leerstände.

3.Kosten
Wir finden, dass die bahnparallele Trasse trotz der zu erwartenden Zuschüsse eine teure Lösung wäre, die bei der jetzigen Haushaltslage Mittel für dringend nötige andere Maßnahmen (z.B. Kindergartenbau) binden würde.

4. Landschaftsverbrauch
Der Boden ist nicht vermehrbar.Dieser Satz stimmt immer noch und wir halten nichts davon bei der derzeitigen Bevölkerungsentwicklung und dem Vorhandensein eines alternativen Baugebietes durch die Ausweisung eines zusätzlichen Gebietes unnötig Landschaft zu verbrauchen.

5.Bürgerbeteiligung
Bei aller Dringlichkeit, die immer in den Raum gestellt wurde, sollte und kann ein so teures und strukturell Ortsbild veränderndes Projekt nicht ohne Öffentlichkeit und entsprechende Mitnahme der Bevölkerung durchgeführt werden. Wir wünschen uns mehr Beteiligung und mehr Öffentlichkeit für solche Projekte.


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